Das Institut - was machen wir eigentlich? |
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CSO (Craniosakrale Osteopathie) und NMT (Neuromuskuläre Therapie) sind Techniken der Manualtherapie, mit deren Hilfe Knochen, Gelenke und insbesondere die Weichgewebe des Körpers - Muskeln, Sehnen und Faszien - unter besonderer Berücksichtigung der Kopf- und Körperachsen behandelt werden. Ziel der Behandlung ist es, Kiefergelenkdysfunktionen und deren Wechselwirkung mit Körperhaltungen durch gezielte Diagnose und Therapie der Muskeldysbalancen zu verstehen und zu behandeln, um den Körper in ein strukturelles Gleichgewicht zu bringen.
Probleme des Haltungs- und Bewegungsapparates nehmen heutzutage immer mehr zu. Über 35% aller Krankentage und über 85% aller Frühverrentungen werden mittlerweile hierdurch verursacht. Die Schulmedizin bietet zwar ein breites Spektrum therapeutischer Behandlungsmöglichkeiten, doch vielfach wird symptomatisch und nicht ursächlich therapiert. Die Therapien zeigen keinen oder nur geringen Erfolg oder durch die Entwicklung zum chronischen Leiden steht die Schulmedizin den Krankheiten oft hilflos gegenüber. Man muss natürlich feststellen, dass es keine Therapie gibt, die bei jedem Patienten einen 100%igen Erfolg garantiert. Insbesondere bei therapieresistenten Beschwerden des skelettalen und muskulären Systems bringt die Cranio-Sacrale-Osteopathie und Neuromuskuläre-Therapie nach St. John, in Verbindung mit zahnärztlichen Maßnahmen mittels einer myozentrischen Bißorthese und/oder podo-orthesiologische Einlagen, in einer Vielzahl von Fällen eine Verbesserung der Symptomatik, die die Patienten nicht für möglich gehalten haben.
Was beinhalten nun diese Therapien? Bereich
(Literatur: u. a. Myofascial Pain und Dysfunction Band 1 und 2 von Travell und Simons; Die cranio-mandibuläre Regulation von Walter Schöttl; Das cranio-sacrale System von Rossaint, Lechner und van Assche, u. a.). Dysfunktionen im cranio-mandulären Bereich führen zu Fehlfunktionen im Haltungs- und Bewegungsapparat. Umgekehrt gilt genauso, dass Fehlfunktionen im Haltungs- und Bewegungsapparat zu Problemen im cranio-mandibulären Bereich führen. Ein Beckenschiefstand (sei es durch Beckenrotation, durch eine Torsion oder einen sogenannten Tilt) führt zu einer Veränderung der Wirbelsäule mit Fehlhaltung. Ursachen können Geburtstraumata, Unfälle oder andere Gründe sein. Ein Mensch, der „schief“ steht, hält auch seinen Kopf „schief“. In dieser Position ist aber eine genaue räumliche Orientierung nicht möglich. Zwangsläufig erfolgt über die LWS, die BWS und HWS eine „Aufrichtung“. Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen sind die unmittelbare Folge. Da die Wirbelsäule eine Verbindung mit dem Schädel eingeht, und zwar über das „os sphenoidale“ (Keilbein), werden diese „Verbindungen“ in den Schädel projiziert. Das os sphenoidale ändert seine räumliche Orientierung. Sämtliche anderen knöchernen Anteile des Schädels stehen in direktem Kontakt mit dem os sphenoidale. Lageveränderungen führen hier zwangsläufig zu Lageveränderungen der anderen Schädelknochen. Dies führt zu Schiefständen u a. im Bereich der Maxillae, der Supraorbitalknochen, des Hinterhauptes und zur Lageveränderung der Kiefergelenke.
Die Folgen sind vielfältiger Art. Kopfschmerzen bis hin zur Migräne können ebenso auftreten wie Beschwerden des Kiefergelenkes. Sehstörungen sind ebenso möglich wie auch Trigeminus-Neuralgien. Ebenso wie diese Beschwerden sich über eine Beckenfehlstellung entwickeln können, so kann auch der umgekehrte Weg eintreten. Bißhöhendifferenzen oder cranio-mandibuläre Muskelungleichgewichte können zu HWS-, LWS-, BWS Problemen mit Beteiligung des Beckens führen, verbunden mit einer ausgeprägten Fehlhaltung.
Die Beseitigung dieser muskulären und skelettalen Dysfunktionen ist vordringliches Ziel zur Erreichung einer Homöostase. Zuerst muss das Skelettsystem wieder „gerade gerückt“ werden. Dies geschieht mittels Cranio-Sacraler-Osteopathie, Neuromuskulärer-Therapie, Podo-Orthesiologie in Form von Schuheinlagen und in Myozentrik hergestellter Aufbiß-Schienen.
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